TÄNZERINNEN UND TÄNZER GESUCHT (Amateure und Profis)

Am 8. und 9. August führt Meritxell Campos Olivé ihr neues Stück HUMAN LOOPS im Berliner Roten Rathaus auf. Wie schon bei ihren früheren Tanztheater-Produktionen “Traum zweier Städte“ und „Speculum“ arbeitet die spanische Choreographin mit einem gemischten Ensemble aus Laien und Profis.

Die Darsteller von HUMAN LOOPS sind Berliner Tänzer (30 bis 50 Darsteller, Profis und Amateure), sowie Sänger der Chöre „Cor de Sentmenat“ (Barcelona) und „Jazzvocals“ (Berlin). In HUMAN LOOPS kann sich das Publikum frei durch die dargestellten Szenen frei bewegen. Performative Grundlage der jeweiligen Szenen ist dabei das Loop, also die Schleife, der Zyklus. Ohne Anfang und Ende werden durch Bewegungsfolgen Handlungsminiaturen oder emotionale Zustände dargestellt. Für das Projekt gibt es noch einige freie Plätze für Tänzerinnen und Tänzer, Amateure und Profis aller Altersgruppen. Die Kontaktadresse für Teilnahmeinteressenten ist: info@camposolive.de. Weitere Informationen über Meritxell Campos Olivé: www.meritxell.de

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Ein Streitgespräch – Prof. Dr. Peter Jarchow vs. Prof. Martin Puttke, moderiert von Arnd Wesemann

Am 09 Juni 2012, 18.30 Uhr

Zwei Vollblut-Dozenten, beide ehemalige Leiter zweier großer tanzausbildenden deutschen Schulen, „streiten“ gemeinsam zum Thema DIDAKTIK IM TANZ.

 Moderiert wird dieses Streitgespräch von einem der herausforderndsten Tanz-Redakteure in Deutschland. Drei streitbare Persönlichkeiten im Ringen um ein Thema, welches sich oft genug in Nebelschwaden hüllt und auch auf den zweiten Blick nicht fassbar scheint. Es verspricht spannend zu werden!


Prof. Dr. Peter Jarchow
 Pianist (u.a. Staatsoper Dresden), 1975-85 Leiter des Bereiches Musik in der Abteilung Choreographie der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig, 1985-87 stellvertretender Ballettdirektor der Staatsoper Dresden, Professur für Improvisation und Ballettkorrepetition (erste Professur im deutschen Sprachraum) an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 1994-97 Leiter der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, zuvor langjährige, intensive Zusammenarbeit mit Gret Palucca, Professur an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” Berlin/ Abteilung Choreographie, Gründer und Direktor des Deutschen Instituts für Improvisation, Gastprofessor an zahlreichen Hochschulen und Universitäten, Autor zahlreicher Texte zum Verhältnis von Musik und Tanz und zur Geschichte desModernen Tanzes in Deutschland.

Arnd Wesemann ist Redakteur bei »tanz«, Europas führender Tanzzeitschrift.

Prof. Martin Puttke Tänzer (u.a. Deutsche Staatsoper Berlin), Studium Ballettpädagoge/ Ballettmeister an der Theaterhochschule GITIS/ Moskau bei Prof. Nikolai I. Tarassov, 1979-95 künstlerischer Leiter und 1981-91 Direktor der Staatlichen Ballettschule Berlin, 1990-92 künstlerischer Direktor des Balletts der Deutschen Staatsoper Berlin, 1995-2008 Ballettdirektor des „aalto ballett theater essen“, seit 1994 2. Vorsitzender des „Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik e.V.“, seit 1999 1. Sprecher der Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektorenkonferenz, Vorlesungen, Seminare sowie pädagogische Arbeit in Europa, USA, Asien, Herausgeber sowie Herausgeber und Übersetzer mehrerer Fachbücher zum Thema Klassischer Tanz. Martin Puttke entwickelte eine eigene Methodik auf der Grundlage neuester Erkenntnisse auf den Gebieten der Biomechanik und Neurokognition – “DANAMOS“.

09.06.2012, 18.30 Uhr, EDEN*****Studios Berlin, Breite Straße 43 / 13187 Berlin
Eintritt: 5€, ticket@dock11-berlin.de oder 030-35120312 (Mo-Fr ab 09.00 Uhr)

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Fortbildung im Tanz: „IV. International Dance Summit 2012“

 SBB | Foto: Joachim Riederer

(C) SBB | Foto: Joachim Riederer

Vom 16. bis zum 22.4 läuft das diesjährige Dance Summit unter dem Motto „Fortbildung im Tanz“.

Ein dichtes Programm aus Workshops, Gesprächen, Projekten, Vorträgen und  Vorstellungen bietet dem Besucher eine einmalige Gelegenheit sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

Tanz ist Klasse, die Palucca  Schule Dresden, die Staatliche Ballettschule Berlin, die Royal Academy of Dance, TaMeD, Stiftung Tanz, Elementare Tanz eV, Laban Eurolab und auch Seneca Intensiv stellen sich vor (Tina Weiler gibt einen Workshop am Montag den 16.4 um 11:30)

Die Veranstaltungen sind meistens kostenlos und finden in der Staatsoper im Schillertheater statt.

Mehr Information finden sie hier:
http://www.senecaintensiv.de/img/SBB_Magazin_International_Dance-Summit.pdf

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Fragen an Katrin Pohlmann

Mit unseren Seneca Fragen wollen wir unsere Dozenten ein wenig persönlicher kennenlernen. Heute treffen wir Katrin Pohlmann die unser Modul „Arbeit mit Kindern von 7 bis 10“ leitet. Katrin hat die seltene Gabe, Leute – groß wie klein – zu fesseln und sie in ihre Tanzwelt zu begleiten, so dass jeder sich sofort wohlfühlt und entfalten kann.

Vielen Dank an Katrin für deine sehr persönliche Antworten und deinen wunderbaren Unterricht!



Warum bist Du Tanzpädagogin geworden?
Mit 10 Jahren habe ich angefangen zu tanzen und schon bald war für mich klar, dass ich einmal genau das machen möchte, was meine damalige Lehrerin war, sie hat für mich geleuchtet wie ein Engel und hat es so wunderbar verstanden mit Tanz mein Herz zu berühren.
Ich wollte mich mit Bewegung ausdrücken … und ich wollte die Freude an dieser Bewegung vermitteln. Also habe ich diesen Weg eingeschlagen und wurde Tänzerin und Tanzpädagogin.

 
Welche ist deine schönste Erinnerung?
Es gibt viele schönste Erinnerungen und es kommen immer wieder neue hinzu. Zu sehen wie sich die Menschen, egal ob groß oder klein durch den Tanz öffnen ist wunderbar. Einmal kam eine Mutter zu mir und bedankte sich sehr herzlich bei mir dafür, dass Ihre kleine Ronja endlich frech geworden sei, Ronja war immer sehr in sich gekehrt. Ein anderes Mal kam eine Schülerin zu mir und verkündete mir voller Stolz dass sie sich beruflich total verändere und damit sehr glücklich sei, das habe sie auch dem Tanzunterricht zu verdanken. Es ist schön zu erleben, wie die Menschen sich entfalten.

 
Welche ist deine schlimmste Erinnerung ?
Als ich in einer Gesellschaftstanzschule unterrichtet habe, hat mich der Senior Chef auf Steptanz- Workshops geschickt, ich hatte vorher noch nie Stepschuhe unter meinen Füßen. Es hat mir unglaublich gut gefallen, doch der anschließende Auftrag lautete Steptanz für Fortgeschrittene zu unterrichten, es kamen viele Schüler einer Ballettschule, die dort schon seit Jahren mit den Hufen klapperten. Mir rutschte das Herz echt in die Hose, ich hab die Situation gerettet, in dem ich die technischen Grundschritte mit tänzerischen Elemente mischte. Das war eine große Abwechslung für die Schüler, da sie vorher nur trockene Technik lernten. Letztlich hat sich die Angst zu versagen als Grundlos erwiesen.

 
Was macht für Dich einen guten Tanzunterricht aus?
Mir ist es wichtig, dass der Lehrer einen Raum erstellt in dem die Schüler sich wohl fühlen, also eine gewisse Atmosphäre ist der Ausgangspunkt. Dann liebe ich es wenn alles im fließen ist, die Schüler möglichst immer aktiv sind, ob mit dem Körper, der Wahrnehmung, im Umgang miteinander oder im lösen von Aufgaben. Mir geht es darum den Schülern durch üben die notwendige Sicherheit zu vermitteln und trotzdem so viel Freiheit zu lassen, dass sie dem inneren Impuls folgen können um Ihren ganz eigenen Ausdruck zu finden.
Wenn die/der Tanz Lehrende mit Hingabe und Spaß bei der Sache ist, kann er seine Schüler mitreißen.

 
Hast Du Vorbilder?
Doris Humphry Limon, Meredith Monk, Joshi Oida, Sidi Larbi Cherkaoui…

 
Was sollte ein Kind aus dem Tanzunterricht mitnehmen?
Ein Lachen, Selbstbewusstsein, den achtsamen Umgang mit sich und anderen, die Freude sich mit eigenen Bewegungen auszudrücken.

 
Was sollte ein Seneca-Teilnehmer mitnehmen?
Die Fähigkeit eine Schatzkiste voller Werkzeuge und Ideen zu öffnen und daraus Ihren ganz eigenen Unterrichtsstil zu entwickeln, Verantwortung und viel viel Spaß an dem was sie vermitteln wollen.

 
Katrin Pohlmann ist Freie Pädagogin und Choreographin. Nach einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Gymnastiklehrerin (Doris- Reichmann Hannover) zur Bühnentänzerin (Dance Center Ivanson München, Rotterdamse Dansakademie und einem zweijährigen Studienaufenthalt in New York, Amsterdam und Wien) ist sie Dozentin am Theaterpädagogischen Fachforum Sichten VIII., am Dock11, am Tusch-Theater, an der  Evangelische Hochschule Berlin und an verschiedenen Schulen in und außerhalb Berlins .

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Die Seneca Dozenten: Be van Vark

Be van Vark, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Berlin. Neben ihrer Arbeit als Tänzerin unterrichtet sie und wird als Gastchoreographin für unterschiedliche Projekte engagiert. Sie initiiert zahlreiche Tanzprojekte im städtischen Raum und in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten. Ihr breites Spektrum von Aktivitäten wird von der Leidenschaft der Zusammenführung unterschiedlicher Menschen und Stile geprägt. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit gesellschaftlich relevanten Themen, verarbeitet in der Kraft der Bewegung.

Mit den Leistungen ihrer Kompagnie van Vark (1994 – 2002) gewann sie mehrere internationale Auszeichnungen. Von 2001 bis 2006 leitete sie die Abteilung Tanz von ”Die Etage”, Schule für die darstellenden Künste in Berlin. Seit 1996 ist sie künstlerische Leiterin der Tanzabteilung des Internationalen Jugendkunst-und Kulturzentrums „Schlesische 27“.

Seit 2002 arbeitet sie mit ihrem Konzept der „Tanztheater global“ gemeinsam mit Profis und nicht-professionellen Tänzern und Performern auf internationaler Ebene. Projekte mit Schulklassen wie „dialogues in transit“ (2005) and „urban delights“ (2007).

Mehr Infos unter http://www.tanztheater-global.com

Bei Seneca Intensiv leitet Be das Modul „Arbeiten mit Menschen mit Migrationshintergrund“

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Tanzen mit Kindern


Seneca Intensiv bietet zwei schöne Module an, die sich ganz den Kindern widmen. Vom Aufbau einer Klasse, altersgerechten Übungen, Bewegungs-Anleitungen, neuen Spielideen bis hin zu kleinen choreographischen Übungen… es ist alles drin was Kinderaugen zum glänzen bringt und Pädagogen ein neuen Impuls gibt.

 

Die beiden zweitägigen Workshops sind unabhängig voneinander und können auch separat gebucht werden.

Arbeiten mit Kindern von 3-7 (12 Std.) 10 und 11.4 von 10:00 bis 17:00
Kinder haben von Natur aus Freude an Sprache und Bewegung. Beide Komponenten sind eng miteinander verbunden. Unsere Aufgabe ist es, diese Freude zu erhalten und darüber die sprachlichen und motorischen Fähigkeiten der Kinder zu fördern. Dies geschieht unter anderem über das Spiel mit dem Wort. Reime, Verse und kleine Texte regen die Bewegung an und fordern Kinder heraus, selbst mit Sprache und Bewegung zu experimentieren.
Modulschwerpunkte: Improvisationen, Bewegungsspiele, Reime, Sprachentwicklung und Bewegung, Weiterführung, Überarbeitung von bisherigem Material
Dozent: Tina Weiler

Arbeiten mit Kindern von 7-10 (12 Std.) 12 und 13.4 von 10:00 bis 17:00
Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen folgende Arbeitsschwerpunkte: Motivation/ Motivationsmangel, Förderung von persönlicher und sozialer Kompetenz, Unterrichtsablauf/ Rituale, Zielgruppenspezifische Haltungs- und Bewegungsübungen, Fortbewegungsarten, Improvisation/ Abenteuer und Spiel, Bewegungsmotive, Lieder- und Rhythmus
Dozent: Katrin Pohlmann

Kontakt: kontakt@senecaintensiv.de / 0172-3710839  /030-4255954

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Modul BewegungsImprovisation in Bildern

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